Hochpräzise Wickelkerne für Magnetometer – gefertigt mit 3D-Druck

Präzision, Zuverlässigkeit und Vakuumtauglichkeit sind in der Messtechnik unverzichtbar. Für die MAGSON GmbH durften wir genau diese Anforderungen erfüllen: die Entwicklung und Fertigung von hochpräzisen Wickelkernen für Magnetometer – hergestellt mit modernstem SLA-3D-Druck (LFS-Technologie).

Die Herausforderung: Präzision bis ins kleinste Detail

Der Wickelkern musste formstabil bis 60 °C, absolut vakuumtauglich und ohne jegliche Ausgasung einsetzbar sein. Hinzu kam die Forderung nach einer Maßgenauigkeit im Bereich von ± 0,1 mm. Hier zeigt der 3D-Druck seine Stärke: hohe Flexibilität, kombinierbar mit exzellenter Präzision und maßgeschneiderten Materialeigenschaften.

Der Weg zur optimalen Lösung

1. Materialwahl und Verfahren

Wir entschieden uns für das Formlabs 3D-Drucksystem in Verbindung mit dem Hochleistungsharz Rigid 4000. Dieses Material überzeugt durch hohe Steifigkeit, Formstabilität und eine spritzgussähnliche Oberfläche – ideal für Bauteile, die sowohl präzise als auch zuverlässig sein müssen.

Mehr über unsere Materialvielfalt erfahren Sie hier: 3d-druck-andresen.de/material/

2. Konstruktion und Supportstrategie

Ein erstes optimiertes Testmodell wurde gefertigt und an den Kunden geschickt. Dabei stellte sich heraus, dass bestimmte Flächen kritisch für die Funktion waren und absolut frei von Supportstrukturen bleiben mussten. Durch die geschickte Ausrichtung des Bauteils im Bauprozess und das gezielte Umlegen von Supports konnten wir sicherstellen, dass diese Flächen in höchster Qualität und mit der erforderlichen Maßgenauigkeit hergestellt wurden.

3. Feinarbeit im Zehntelmillimeterbereich

Eine besondere Herausforderung war die exakte Einhaltung der Toleranzen im Zehntelmillimeterbereich. Jeder 3D-Drucker bringt gewisse Maßabweichungen mit sich. Deshalb haben wir die Maschinenpräzision systematisch berechnet und in die Konstruktion einfließen lassen.

In mehreren Iterationen gelang es, Theorie und Praxis perfekt zu vereinen – bis das Bauteil die gewünschte Passgenauigkeit und Funktionalität erreichte.

Unsere Kompetenzen in SLA-3D-Druck

Wir setzen auf das SLA-3D-Druckverfahren (LFS-Technologie), das sich durch eine extrem feine Auflösung, glatte Oberflächen und hohe Prozesssicherheit auszeichnet.

  • Auflösung bis zu 25 µm
  • Glatte, spritzgussähnliche Oberflächen
  • Großes Bauvolumen bis 33 × 20 × 30 cm
  • Präzision auch bei filigranen Geometrien

Mehr dazu: SLA-3D-Druckverfahren im Detail

Die Vorteile im Überblick

Mit unserem Verfahren konnten wir alle Anforderungen zuverlässig erfüllen:

✅ Formstabil bis 60 °C
✅ Vakuumtauglich ohne Ausgasung
✅ Maßgenauigkeit bis auf 0,1 mm
✅ Mehrere Iterationen für maximale Präzision
✅ Perfekte Kombination aus Material und Verfahren

Damit haben wir gezeigt, dass additive Fertigung nicht nur für Prototypen, sondern auch für hochsensible Anwendungen in der Messtechnik, im Maschinenbau und in der Forschung eine leistungsfähige Lösung ist.

So läuft ein Projekt mit uns ab

  1. Anfrage stellen

    Sie senden uns Ihre Konstruktionsdaten oder eine Projektidee über unser Angebotsformular.

  2. Analyse & Beratung

    Wir prüfen die Machbarkeit, beraten zu Materialien und Verfahren und schlagen ggf. Optimierungen vor.

  3. Fertigung & Lieferung


    Ob Einzelstück oder Kleinserie – Sie erhalten präzise gefertigte Bauteile, zuverlässig und passgenau.

3D-Druck als Schlüssel zur Präzision

Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich mit dem richtigen Material, dem passenden 3D-Druckverfahren und einer gezielten Prozessoptimierung selbst strengste Anforderungen erfüllen lassen.

Besonders in Bereichen wie Messtechnik, Forschung und Maschinenbau erweist sich der SLA-3D-Druck als zukunftsfähige Lösung für Bauteile, bei denen es auf hundertstel Millimeter, Vakuumtauglichkeit und Formstabilität ankommt.

Benötigen auch Sie hochpräzise Bauteile aus 3D-Druck?
Wir entwickeln mit Ihnen die optimale Lösung und fertigen Ihre Komponenten zuverlässig.

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